Der Dokumentarfilm von Laurin Merz wirft einen unbequemen Blick auf den boomenden Handel mit exotischen Wildtieren und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Im Rahmen der Dreharbeiten begleitete der Filmemacher unter anderem unseren Zoo-Leiter, Marc Zihlmann, durch die Schweiz und über die Grenzen hinweg – auf der Spur von beschlagnahmten Tieren, illegalen Züchtern und fragwürdigen Tierhändlern.
Der Film zeigt dabei auch Fälle, die direkt mit unserer Arbeit verbunden sind: Tiere, die im Sikypark aufgenommen wurden, nachdem sie aus schwierigen Haltungen oder nach Beschlagnahmungen gerettet wurden. Dazu gehören unter anderem Erdmännchen nach dem Tod ihres Besitzers, Hybrid-Katzen mit genetischen Defekten sowie Wölfe, die zuvor in Privathaushalten gehalten wurden.
Ein besonders problematisches Beispiel ist die Zucht sogenannter Savannah-Katzen – Kreuzungen aus Wildkatze und Hauskatze. Diese Tiere stehen sinnbildlich für einen Markt, der stark von der Nachfrage nach exotischen Haustieren und Statussymbolen geprägt ist.
Der SRF-DOK Film «Wildtiere fürs Wohnzimmer» zeigt damit auch einen Ausschnitt unserer täglichen Realität im Sikypark. Denn unsere Arbeit beginnt dort, wo diese Tiere bei uns ankommen – oft nach einem langen Leidensweg.
Gerettete Wildtiere benötigen bei uns langfristige Pflege, artgerechte Unterbringung, Futter und medizinische Versorgung.
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